
Für Kliniken und Pflegende: Die interaktive Physiotherapie-Ausrüstung von A-Champs macht heimbasiertes Doppelaufgaben-Training wie das Protokoll dieser Studie einfach umsetzbar.
In einer wegweisenden Pilotstudie unter der Leitung von Forschenden der Universität Rey Juan Carlos und GO fitLAB in Spanien zeigte ein heimbasiertes Trainingsprogramm mit mobiler Technologie – konkret dem ROXPro-System von A-Champs – messbare Vorteile für Menschen mit Demenz. Die Studie untersuchte die Wirkung eines individualisierten Doppelaufgaben-Trainings, das körperliche, kognitive und sensorische Aufgaben gleichzeitig in den eigenen vier Wänden der Patienten kombinierte.

Worum ging es in der Studie?
Die Studie wollte bewerten, ob ein heimbasiertes Training auf Basis mobiler Gesundheitstechnologie die Leistung in Doppelaufgaben-Szenarien verbessern kann, die entscheidend für die Erhaltung der Selbstständigkeit im Alltag sind. Das Training nutzte ROXPro-Geräte, um Patienten mit Licht, Ton und Vibration zu stimulieren und so mehrere Hirnsysteme zu aktivieren.
Teilnehmende und Aufbau
- 35 Patienten wurden zunächst aus Alzheimer-Vereinigungen in Madrid rekrutiert.
- 19 schlossen die Studie ab – 12 in der Experimentalgruppe (EG), 7 in der Kontrollgruppe (KG).
- Die EG absolvierte 24 Einheiten (3 pro Woche) mit dem ROXPro-System zu Hause.
- Die KG setzte nur die Standardtherapie und die Bewertungen fort.
Wichtige eingesetzte Bewertungen
- Gehgeschwindigkeit: Gehen bei bevorzugter und maximaler Geschwindigkeit.
- Doppelaufgaben-Gehtests: Gehen, während man von 100 subtrahiert oder Tiere benennt.
- Timed Up and Go (TUG): Ein wichtiger Test für Mobilität und Gleichgewicht.
- Griffkraft: Gemessen per Hand-Dynamometrie.
Doppelaufgaben-Training zu Hause durchführen. Der ROXProX verbindet Bewegung mit Licht-, Ton- und kognitiven Reizen in kurzen, geführten Einheiten, die Pflegende überall durchführen können.
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Ergebnisse: Reduzierte Doppelaufgaben-Interferenz
Die Experimentalgruppe zeigte eine deutliche Verbesserung der Doppelaufgaben-Leistung:
- Die Doppelaufgaben-Interferenz (Gehen + Subtraktion) sank von 19,41 % auf 15,71 %.
- Die Doppelaufgaben-Interferenz (Gehen + Wortflüssigkeit) fiel von 18,44 % auf 13,61 %.
- Die Kontrollgruppe verschlechterte sich bei der Wortflüssigkeit (18,54 % auf 27,01 %).
- Die Einheiten waren kurz – nur 15 Minuten, 3-mal pro Woche über 8 Wochen.
- Gehgeschwindigkeit und Griffkraft blieben stabil, was darauf hinweist, dass kognitive Verbesserungen die Fortschritte trieben.
Warum das wichtig ist
Diese Studie unterstreicht die Bedeutung des Doppelaufgaben-Trainings, um Demenzpatienten zu helfen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren und das Sturzrisiko zu senken. Sie belegt zudem, dass solche Programme zu Hause mit erschwinglicher mobiler Technologie effektiv durchgeführt werden können, was sie zugänglicher und skalierbarer macht als herkömmliche Interventionen in der Klinik.
Weiterführende Lektüre: Heimbasiertes Cueing-Training bei Parkinson, maßgeschneiderte Übungen für Senioren und das Nervensystem nach einer Verletzung wieder aufbauen.
FAQs
Wer hat die Studie durchgeführt?
Die Studie wurde von der Universität Rey Juan Carlos und GO fitLAB durchgeführt und im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht.
Was ist Doppelaufgaben-Training?
Beim Doppelaufgaben-Training werden eine motorische und eine kognitive Aufgabe gleichzeitig ausgeführt – etwa Gehen während des Lösens von Rechenaufgaben –, um reale Herausforderungen nachzubilden und die Multitasking-Fähigkeit zu verbessern.
Warum ist das für die Demenzversorgung wichtig?
Doppelaufgaben-Training kann das Sturzrisiko senken, die Selbstständigkeit erhalten und das Selbstvertrauen im Alltag von Menschen mit Demenz stärken.
Wie lange dauerte das Trainingsprogramm?
Das Programm dauerte 8 Wochen mit drei 15-minütigen Einheiten pro Woche und nutzte das ROXPro-System zu Hause.
Wo erfahre ich mehr über das ROXPro-System?
Besuche die A-Champs Website, um ROXPro und kognitive Trainingstools zu entdecken.




